Dienstag, 22 August , 2017
musikvideo robert plant rainbow

Musikvideo selbst machen

Musikvideo – kann man das selbst produzieren ?

Ganz klare Ansage?

  1. Die einen Ja
  2. Die anderen nicht 😉

Wie findet man als Musiker oder Fan nun raus, ob man selbst das Zeug dazu hat sein Musikvideo selbst  zu machen?

Zum einen gilt natürlich alles was zu Technik, Video und Fotografie immer wieder gesagt wird und wurde.  Darüber hinaus gibt es aber auch Dinge die Musikvideos von andern Videos unterscheiden. Wenn Du die verstehst, in den Griff bekommst oder auch nur gut kaschieren kannst, hast Du die speziellen Voraussetzungen.

Was sind diese speziellen Dinge?

Na ja, als erstes vor allem Musik! Klingt banal ist aber extrem wichtig. Ist sicherlich etwas pauschal, aber in der Summe nicht verkehrt. Drummer und Basser haben Vorteile, Keyboarder nur wenn sie ein gutes Timing haben. Und genau aus dem Grund tuen sich Gitarristen und Sänger oft schwerer. Denn, obwohl es manche tatsächlich können, wirklich tight und auf den Punkt brauchen sie fast nie zu sein;)

Doch genau das ist extrem wichtig für Musikvideos. Groove, Timing und Rhytmus ist eines der wichtigsten Elemente bei Musikvideos. Und zwar egal ob Live oder szenische Videofilme.

Hier mal ein Beispiel für ein szenisches Musik-Video, das im weitesten Sinn in die Kategorie Storytelling gehört:

Und was braucht man?

Ein klares Ziel sorgt für gute Ergebnisse. Musikvideos sprechen Menschen in der Regel subtiler und indirekter an als andere Videofilme. Du möchtest euer Musikvideo selbst machen? Dann braucht es klare Vorstellungen von Bildsprache und Symbolik. Also vorm Dreh einfach mal sammeln. Dinge wie Licht, Maske und was sonst so alles beim Filmen alles Alltag ist muss man vom Bedarf abhängig machen. Aber ein paar Dinge sind unverzichtbar.

1. Idee/Konzept also einen Plan was das Video transportieren soll. In den meisten Fällen ist das von der Aussage des Songs abhängig.

2. Kamera OMG das könnt jetzt lang werden? Nein, jede Kamera die dir zur Verfügung steht und die Du bei dir tragen kannst ist die richtige. Verfalle nicht in den Irrglauben, dass irgendeine Kamera deine Musik-Videos von sich aus besser macht. Wenn Du gute Ergebnisse erzielst und dir in einzelnen Szenen dann wünscht die Darstellungsqualität wäre besser, dann ist der Zeitpunkt früh genug über eine bessere Kamara nachzudenken.

3. Stativ bis auf wenige Ausnahmen ist bei filmischen Musikvideos oft ein gutes Stativ einfach unersetzlich. Andere Stative wie Steadicam, Gimbal oder  Schulterstativ sind eine tolle Ergänzung. Aber falls man nur Eines hat, ist ein normales Tripod oder ein Monopod also Einbeinstativ ausreichend. Alle Szenen mit Steadi-, oder Schultercam  zu drehen macht das ganze Video unruhig wenn man nicht seher geübt im Einsatz dieser Dinge ist.

4. Ton Ja tatsächlich braucht man auch hier Ton. Nur eben nicht als Hauptton aufnehmen, sondern um später zu synchronisieren und um das Tempo einzelner Szenen richtig zu „hören“. Und natürlich wenn der Gesang „im Bild“ ist braucht man ein Playback um Lippensynchron zu sein. Meine persönliche Empfehlung ist da ein USB Lautsprecher. Aber einer mit Akku, der genügen Schalldruck hat und bei dem der Akku lange genug hält wie die kleinen JBL USB Speaker für die Hosentasche. Lassen sich ganz einfach über Blutooth mit dem Handy koppeln und fertig.

Hier mal ein Video das wir im Rahmen eine Contest für Robert Plant gemacht haben. Leider hat sich die Plattenfirma für ein Animationsvideo entschieden. Aber wir haben alle eine Menge Spaß dabei gehabt und wirklich wieder viel dazu gelernt!

Musikvideo selbst machen, was denkst Du?

Könnten dir Kurse zu Musikvideos gefallen? Was fällt dir zur Nutzung von Live-Videos noch so ein? Würde mich freuen wenn Du im Kommentarfeld unten kurz deine Meinung hier lässt!

Über Gerald

Music was my first... Sagt schon eine Menge über mich aus. Hab hinter der Kamara vor eine halben Ewigkeit angefangen. Wollte damals aber lieber Musik machen. Hat leider sehr lange gedauert, bis ich kapiert habe, dass ich mit Videos einfach besser bin! Besser für Musiker die Videos brauchen oder wissen wollen wie man es macht. besser für Zuschauer statt Zuhörer, weil meine Videos einfach so viel besser sind als meine Musik war. Klar Daddel ich heute auch noch rum. Aber ich mute keinem mehr zu sich das in voller Länge anzutun. Wohingegen meine Videofilme laut YouTube Statistik freiwillig sehr lange angesehen werden ;) So verbleibe ich so lang es mir möglich ist noch bei den Bewegten Bildern mit extrem guter und/oder passender Musik.

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